Kolumne

 

Himmlischer Klang - weltliche Musik!

Ein Orchester, kein Dirigent, alles spielt und „tanzt“ nach einer Geige, Seiner!

So kann Musik auch zum Klingen kommen. ER spielt mit, einer unter vielen und trotzdem hören sie auf Ihn, schauen auf und auf sein Instrument, sein Körpertaktspiel, die Mimik, die Hände, das Gefühl von Vertrauen in seine Führung, seine Leitung belebt sie und ihr Spiel. Doch steht er mitten unter ihnen allen, vorne zwar, aber nicht im sichtbar, emporgehobenen Vorderpunkt.
So kann Musik erklingen und ergreifen, zuerst die Musiker in aller Form und Farbe der Melodien bis hin zu den Zuhörern, die alles aufsaugen und nichts zurücklassen, nichts bleibt mehr außer dem Wunder der Bilder aller Töne, wie herabgekommen vom Himmel bis in die Tiefen der Unendlichkeiten. Hörbare Bilder der Seele von Leben und Lassen, von Tanz und Sein …
Für mich ein Bild für die gute Gesellschaft, die Gemeinschaft, für Beziehungsgruppen, die Familie, Ehe, Freundschaften, nicht zuletzt für die Kirche, für die Gott- und gut gemeinten Paradiesgeschichten …
Nicht wundern. Denn das ist Arbeit.
Dieses Orchester lebt aus des Geigers Geist und Feuer, seinem Taktgefühl für jedes Stück, der Sensibilität, dem Ergreifen der Zeitmusik und dem Hören auf die innere Stimme des Schöpfers, die Umwandlung des starren Notenbildes ins Leben. Alles sich erst ins Herz zu „fiedeln“ und dann in die Seele eines jeden Menschen im Publikum. Das ist Vergnügen und nichts in mir sträubt sich dann, sich zu bewegen, im Takt mitzugehen, zu erhören, was an Bildern und Wegen sich eröffnen, wie Trauer und Ärger sich verwandeln in Frohsinn und Gelassenheit … beschwingt geht eine Melodie mit in die Nacht mit mir und allen, die dabei waren, das hörte ich unterwegs noch.
So einen himmlischen Klang, die Arbeit daran wünsch ich mir für die Beziehungen und Verwebungen in Gemeinschaften und Kreisen von Kirche, Welt und wen auch immer, der Verantwortung trägt für Menschen und ihr Zusammenkommen!
Wer ist der wahre Dirigent? Steht er im Vordergrund oder spielt er mitten unter allen mit?
Wann, wie kommt die Melodie zum Klingen?
Auf wen schauen Sie in Ihrem Lebenstakt und -musizieren ?
„Rede, Herr, dein Diener hört!“ (vgl. 1 Sam 3, 3-19)
Kleine Textänderung meinerseits zur Sache: „Spiele, Herr, dein Musiker hört!“
Los geht es! Wir sind unter uns - mit IHM unter uns, seit Er sich uns anvertraut hat! Melodie für Milliarden bis in die Ewigkeit!
 
 
ems
 
 

Das Wort

St. Stefan Kalender

<< April 2018 >> 
 So  Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa 
  1  2  3  4  5  6  7
  8  91011121314
15161718192021
222327
2930     

Gottesdienste in St. Stefan

hl. Messe:

sonntags: 10:00 Uhr
dienstags: 18.00 Uhr
donnerstags: 09:00 Uhr

stille Anbetung:

dienstags: 17:30

Namenstagskalender

heute: Zita, Petrus C, Montserrat
morgen: Hugo, Pierre, Ludwig
übermorgen: Katharina v.S., Roswitha, Katja
Zum Seitenanfang