Sternsinger

 
Wenn Könige Weisen sind, dann glauben sie an das, was sie gelernt haben:
aus Vergangenem für die Gegenwart offen zu sein, diese zu erkennen und die Zukunft zu bestehen - im Gehen!

  

Der Himmel zeigt die Vergangenheit, denn wir erkennen erst in der Gegenwart, was er uns sagen wollte, will, denn auch die Sterne entstanden vor (jetzt messbaren) Zeiten, doch gab es da unseren „Augenblick“ darauf noch nicht.

Wären wir Weisen und weise, könnten wir jetzt erkennen, was auch die Zeichen auf der Erde bedeuten, die Spuren, die Jesus hinterließ für uns, die damals am Himmel von den Sterndeutern gesehen und als „Königsstern“ erkannt wurden und die sie auf den Weg zu IHM brachten. Geschenke inklusive. Sie ahnten nicht, wie klein und gering das wahre Königtum sich zeigt, im Anfang, welches wunderbare Heil sich im Kleinen offenbart.

Doch mit Mut und Gelassenheit sich auf den Weg zu machen, sich nicht abbringen zu lassen, zu wissen um die Geborgenheit im Unterwegsein und sich wohl fühlen, weil der Segen des Sterns des Königssohnes sie immer begleitete – das ist Gottes Wegbeschreibung.

Das habe ich am 6. Januar 2018 wieder erfahren dürfen! Denn ich habe sie gesehen, sie waren da, bei mir: die Könige, die Weisen von heute, die Kinder, die Jugendlichen, die für andere in Not losgehen … die Sternsinger! Gott sei Danke! gesagt dafür, dass es diese weisen Deuter der Zeichen der Zeit gibt. Waren sie auch bei Ihnen?

Und sie kennen ihren Weg, lassen sich um keine Wurst der Welt bringen, keine Treppen sind ihnen zuviel und Süßes sammeln sie gern für das Saure, das Schwere in der Welt anderer Kinder. Es macht Freude ihnen zuzuhören und den Segen zu empfangen, ist ein Geschenk.

Nur: warum machen schon vor oder an diesem Tag, wenn der Herr uns erscheinen will, viele Menschen ihre Lichterketten aus und stellen die abgeschmückten Weihnachtsbäume vor die Tür, werden Licht-Sterne vom Stromnetz entfernt und Schwippbögen in die Kartons verpackt? Weihnachten vorbei, bevor es weitergegangen ist?? Denn das ist ja das Wunderbare an der Himmelsbotschaft: sie geht weiter. Woher sie kam und worin sie sich zeigt und warum wir daraus leben können … Haben wir Angst vor der Weile mit der wahren Weihnachtsfreude zu leben, sie weiter zu sagen, sich verändern zu lassen, Wege zu leben, die anders werden könnten? Weise wäre das nicht. Außer - es soll so bleiben, wie es war. Wie es ist und werden kann, das sagt uns unser weises Herz, das den Himmel in sich spürt und nur darauf wartet, los zu gehen, mit Gottes Segen ins Jahr, sein Wort als Stern und Licht auf dem Weg hat und uns nichts abbringen kann davon. Denn die Nacht zeigt erst den Stern. Das dunkle Wort, alle Angst und die Hoffnungslosigkeit hören vom Licht des Lichtes. Und wie das Leben jetzt ist, wurde anders schon im Damals, in weiser Voraussicht in Gottes Plan mit uns Menschen!

Gloria! Es ist Sternsingerzeit und Zeit für Gott in unserem Leben! Lassen wir uns sein Licht nicht auspusten, Sternzeit ist länger!

 
         

 

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dienstags: 18.00 Uhr
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