altes Instrument ist abgetragen

    Mit dem neuen Jahr ist der Orgelneubau in unserer Kirche in eine weitere Phase getreten. 

Am Hochfest der Erscheinung des Herrn hat die Orgel das letzte Mal einen Gottesdienst begleitet. An den darauffolgenden Tagen, Montag, Freitag und Samstag, waren dann Arbeitseinsätze, um das Instrument abzutragen.

  

     

 

Bis zum Freitag, den 11.1., war die Orgel in verringerter Größe noch spielbar. Das letzte spielbare Register waren die Trompeten. Nach einem letztmaligen Aufspielen wurde die Orgel mit den Glocken der Kirche verabschiedet.

 

 


Die Abbauarbeiten wurden von Mitgliedern des Orgelbauvereins übernommen. So konnten 5000 Euro gespart werden, denn das wäre die Kostensumme für den Abbau gewesen.
Beim Abbau hat sich bestätigt, was schon lange klar war: der massive Holzwurmbefall. Doch in dem Ausmaß, wie er sich zeigte, hatte es keiner vermutet. Ebenso waren die Filze der Windladen so von Motten zerfressen, dass in absehbarer Zeit, die Orgel unspielbar geworden wäre.

 

   


Eine solche Reparatur wäre einem Neubau gleichgekommen. Bleibt jetzt zu hoffen, dass die vor einem Jahr begasten Kreuzwegstationen, Kreuz und Tür noch nicht wieder von Holzwürmern befallen sind. 

Da unsere Orgel eine pneumatische Orgel war, das heißt alle Steuerung erfolgte über kleine Bleileitungen, war die Orgel mit vielen solcher
Bleileitungen durchzogen. Bei der Abgabe beim Altstoffhändler wurden 350 kg gewogen. Das entspricht einer Länge von 1842 Meter.

 

 

 

Nun folgen Handwerksleistungen, um die Empore herzurichten. So wird der Rundbogen zur Turmkammer, in der die Pedallade gestanden hat, zugemauert und mit einer Tür versehen. Auch werden die abgeschlagenen Gewölbespitzen wieder ergänzt und notwendige Putzarbeiten ausgeführt. Im Anschluss wird die Dielung der Empore entfernt, die ebenso vom Holzwurm befallen ist. Nach der Erneuerung wird abschließend die Empore mit einem neuen Anstrich versehen, der die bestehende Farbe wieder aufnimmt.

Das Pfeifenmaterial ist eingelagert, so dass zu jederzeit Altpfeifen gekauft werden können. Der Verkauf kommt dem Neubau zugute.

 

 

 

 

 

All diese Arbeiten sollen im Mai ihren Abschluss finden, so dass ab Juni Baufreiheit für den Einbau der Orgel besteht. Nach der Planung könnte der Einbau, der neuen Orgel ab Juli 2013 beginnen. Die Werkstattarbeiten dazu haben bereits in der Orgelbauwerkstatt Thomas Jann in Regensburg begonnen.

 

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