Orgelbau geht gut voran

  Nachdem bereits Anfang März Orgelbaumeister Claudius Winterhalter informiert hatte, dass der Orgelbau gut vorangeht und dass man sich bereits Gedanken um die Farbgebung bzw. die Hamonisierung der Farbgebung mit dem Kirchenraum Gedanken macht,

weilte am 15. März Orgelbaumeister Thomas Jann in unserer Gemeinde. Er berichtete dem Orgelbauverein von der Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Formklang, erläuterte den Baufortschritt des Instrumentes und zeigte auch erste Bilder vom Bau. Die interessierten Zuhörer stellten Fragen und nahmen regen Anteil am Vortrag. Am Ende des Abends wurde noch ein Video vorgeführt, das teilweise in der Werkstatt Thomas Janns aufgenommen wurde die Werkstattarbeiten beim Bau einer neuen Orgel etwas verdeutlichte.  

Es zeichnet sich ab, dass die Werkstattarbeiten im Juni soweit abgeschlossen sein werden, dass Lieferung und Einbau der Orgel bereits Mitte ab Juni realistisch erscheint. Nach dem Aufbau der Orgel steht etwa eine Woche für die finale farbliche Fassung in der Kirche zur Verfügung. In der Werkstatt erfolgt zwar bereits eine erste farbliche Fassung, diese muß dann aber unter den realen Licht- und Aufstellungsverhältnissen noch angepasst und auf den Raum abgestimmt und ggf. modifiziert werden.

 

Der namhafte Künstler Frieder Haser, der neben seinem eigentlichen unverwechselbaren künstlerischen Schaffen in den letzten Jahren auch schon eine ganze Reihe von Orgelneubauten farblich gefasst hat, wird diese Arbeiten durchführen. In Zusammenarbeit mit Claudius Winterhalter wurden hierfür bereits auch erste Proben erstellt.

Nach der Farbfassung der Orgel erfolgt die Intonation des Instruments. Hierbei wird nach einer ersten Stimmung der Klang einer jeden Pfeife individuell so angepasst, dass über jedes Register hin ein ausgewogener und schöner Klang in der gewünschten Ansprache erreicht wird. Außerdem ist es das Ziel einer jeden guten Intonation, die Klangfarben der einzelnen Register untereinander so gut aufeinander abzustimmen, dass bei aller Individualität und Klangschönheit der einzelnen Stimmen auch eine möglichst harmonischer Gesamtklang der verschiedenen Registergruppen erzielt wird. Die Intonation, die immer erst im Kirchenraum erfolgt und die selbstverständlich von den akustischen Raumverhältnissen abhängt bzw. auf diese abgestimmt wird, ist der wichtigste Schritt beim Bau einer Orgel und gibt ihr das unverwechselbare Klangbild. Sie wird voraussichtlich etwa einen Monat dauern, für den dann absolute Ruhe für den Intonateur und im Idealfalle auch ein möglichst leichmäßige Temperatur- und Luftfeuchtigkeit erforderlich ist. Frank Schüngel, der bereits im vergangenen Jahr in Sonneberg war und sich vor Beginn der Arbeiten einen Raum- und Klangeindruck verschaffen wollte, wird die Intonation durchführen.

Voraussichtlich Anfang Juni wird eine Werkstattfahrt stattfinden, bei der die Gemeinde das neue Instrument schon in Regensburg besuchen kann. Wer sich hierfür interessiert, möge sich bereits vorab melden.

Voraussichtlich Ende September wird dann die Orgelweihe stattfinden, die durch Diözesanadministrator Bischof Reinhard Hauke vorgenommen wird. Wir hoffen, dass auch der Domorganist, Prof. Silvius von Kessel, der die Planungsarbeiten als verantwortlicher Orgelsachverständiger des Bistums begleitet hat, für ein Weihekonzert zur Verfügung steht.

 

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