Beiträge aus dem Archiv

Sr. Gertrud Schellhase verstorben

     Eine Frau gab ihre Kraft, um die Menschen zu Gott zu führen

Am 26.12.2012, dem Fest des hl. Stephanus, hat Gott, der Herr über Leben und Tod, Sr. Gertrud Schellhase in sein himmlisches Reich heimgerufen. Schwester Getrud war viele Jahrzehnte in Diasporagemeinden auch unserer Pfarrei tätig und befand sich seit 1986 im Ruhestand. Ihre letzten Jahre waren von Alter und Krankheit geprägt.

Am 16. Mai 1923 wurde Frau Schellhase in Strötzbach bei Aschaffenburg geboren. Nach ihrer Ausbildung als Krankenschwester erfuhr sie ihre Berufung, für die Menschen seelsorglich tätig zu sein. Nach der Ausbildung zur Seelsorgehelferin wurde sie 1950 vom Würzburger Bischof Julius Döpfner in die Diaspora Südthüringens gesandt. Ihre Stationen waren:

1950 - 1952    Sonneberg

1952 – 1957    Camburg/ Saale

1957 – 1966    Hildburghausen

1966 – 1986    Schalkau

In den 50er Jahren stand die persönliche Entscheidung an, im Osten Deutschland zu bleiben oder wieder in den westlichen Teil des Bistums Würzburg zu gehen. Sie hat sich entschieden zu bleiben, wie viele Seelsorger der damaligen Zeit. Heute noch schaut die Pfarrei Sonneberg, insbesondere aber die Schalkauer Gemeinde dankbar auf das Wirken von Sr. Gertrud. In den Herzen der Menschen, die sie damals erlebt haben, ist sie nach wie vor lebendig.

Sr. Gertrud kam 1966 nach Schalkau, weil die Kuratie, nach dem Abzug von Kuratus Klingborn, keinen neuen Seelsorger mehr bekam.

Eine Wegbegleiterin von Sr. Gertrud aus Schalkau erinnert sich: „Schwester Gertrud war 20 Jahre, von Februar 1966 bis Juni 1986, die gute Seele in unserer Gemeinde. Sie war für alle da. Hat Freud und Leid mit uns geteilt. Fleißig war sie in Gottes Weinberg. Stets bemüht alles gut und gewissenhaft zu tun und eine einigermaßen lebendige Gemeinde zu hinterlassen. Wir sind dankbar sie gehabt und erlebt zu haben und sagen von Herzen: Vergelt’s Gott für alle Fürsorge."

Das Requiem für die Sr. Gertrud wurde am Freitag, 30. Dezember, um 14 Uhr in der Sankt Jakobuskirche in Schimborn gefeiert, im Anschluß daran wurde die Verstorbene beigesetzt. Im Gebet wollen wir ihrer gedenken:

Herr, gib ihr das ewige Leben. Das ewige Licht leuchte ihr. Lass sie ruhen in deinem Frieden.

Das Wort

Das Wort für Donnerstag, 29. Juni 2017

Diejenigen, die bereitwillig das Wort des Petrus annahmen, ließen sich taufen, und es wurden an jenem Tag etwa 3 000 Seelen hinzugetan.

Apostelgeschichte 2,41

Mit Christus seid ihr begraben in der Taufe. In ihm seid ihr auch mitauferweckt worden durch den Glauben an die Kraftwirkung Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat.

Kolosser 2,12

St. Stefan Kalender

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Gottesdiense in St. Stefan

hl. Messe:

sonntags: 10:00 Uhr
dienstags: 18.00 Uhr
donnerstags: 09:00 Uhr

stille Anbetung:

dienstags: 17:30

Namenstagskalender

heute: Peter u. Paul, Gero
morgen: Otto, Bertram, Ehrentrud
übermorgen: Dietrich, Aaron, Theobald, Regina
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